Irgendwo im Nirgendwo – bei Herbert und Maria

Es gibt swingerclubs und es gibt swingerclubs. Meine einführung in die szene fand in einem unscheinbaren, verschlafenen nest im innviertel statt. Normalerweise habe ich blindes vertauen in mein navi, aber die fahrt durch felder, wälder und über schmale, holprige bundesstraßen ließ mich damals zweifeln, dass ich auf dem richtigen weg bin. Gottseidank befand ich mich aber ganz und gar nicht auf dem holzweg sondern on the road to freedom, on the road to love.

Es ist immer wieder erstaunlich, dass derartige etablissements so abgelegen und eingebettet in dörfliche idylle funktionieren. Und das tun sie scheinbar, denn Herberts und Marias swingersauna gibt es immerhin schon seit vielen jahren und ist in der szene etabliert, bekannt und geschätzt.

logoHMIm netz sind schon sehr viele bewertungen und kommentare zu diesem club zu finden, so dass wir hier das rad nicht neu erfinden möchten, sondern ein kurzes rating aus unserer sicht abgeben möchten:

Betreuung: ****            Herbert hat jederzeit alles im griff und immer ein scherzchen auf den lippen. Als singlefrau hat er mir durch seine fürsorgliche art bei meinem ersten besuch überhaupt in einem swingerclub die scheu genommen.

Räumlichkeiten: ****   Großzügige spielzimmer geben raum für viele spielarten. Die strenge kammer ist ein wenig eng, denn hier finden sich immer eine menge zuseher ein. Die meisten spielwiesen sind klimatisiert. Wenn’s wirklich heiß hergeht, dann nur, weil die mitspielerInnen sich gegenseitig einheizen!

Publikum: ****               Eine bunte, anregende mischung aus jung und junggeblieben von dies- und jenseits der staatsgrenze. Dank Herberts strengem regiment wissen sich alle gäste zu benehmen. Dem entspannten genießen steht also kein rüpelhaftes verhalten im weg. „Ungezogenheiten“, die unter allseitigem einverständnis stattfinden, sind natürlich zugelassen und durchaus erwünscht! 😉

Bewirtung: ****             Auch lukullische genüsse kommen in munderfing nicht zu kurz. Marias küche ist in der gesamten szene als geheimtipp bekannt.

Unser resumee: wir sind zwar in ostösterreich daheim, aber Munderfing ist uns immer wieder mal eine reise wert!

Let’s swing!
Alphawolf & Anna

PS: und das ist mir beim ersten besuch bei Herbert und Maria passiert:

Ich bin schon monatelang gedanklich um den besuch eines solchen clubs herumgestrichen, wie die katze um den heißen brei. Im web hatte ich mir auch schon ein etablissement in einem kleinen dorf irgendwo am land ausgesucht, der sehr seriös (soweit es in diesem zusammenhang möglich ist) und vor allem nicht schmuddelig gewirkt hat. Die blogs zu den clubbesuchen waren auch durchaus positiv und ansprechend, also habe ich die website öfter besucht, mir jedoch nie ein herz fassen können, es doch mal zu versuchen. Gedanken wie: „Da kannst Du doch nicht einfach alleine hinfahren!“ „Wer weiß, welche typen dort sind!“ “Leider habe ich gerade dieses wochenende gar keine zeit.“, oder „Ich habe momentan 2 kilo zuviel und mag mich nicht so exponieren.“ haben mich immer wieder davon abgehalten. Jede nur erdenkliche ausrede hat mein zögern, den schritt endlich zu tun, unterstützt.

Bis eines langweiligen, regnerischen sonntag vormittags im letzten frühjahr die stimme meines „bengerls“: „Worauf wartest Du? Tu‘s doch endlich!“, lauter war als die meines „engerls“: „Na, ich weiß nicht …“

Ich hatte schon seit ein paar wochen keinen schwanz mehr zwischen den beinen, war geil und heiß wie schon lange nicht mehr, was vielleicht auch auf den sich ankündigenden frühling zurückzuführen war, die batterien für meinen kleinen freund waren bereits alle aufgebraucht und meine finger an meiner knospe ebenfalls schon langweilig. Was auch immer mich getrieben hat, ich nahm eine heiße dusche, rasierte artig meine möse, packte einige heiße outfits in meine sporttasche und los ging’s in richtung westen.

Nach etwa einstündiger fahrt kam ich in dem wirklich winzigen, verschlafenen kaff an und bog ganz verschämt in den parkplatz der „sauna“ ein. Ich blickte mich um und kontrollierte die wenigen dort bereits vorhandenen autos, ob nicht doch ein bekanntes kennzeichen dabei wäre. Es schien mir alles ok. Mit heftigem herzklopfen stieg ich aus meinem wagen und ging zum eingang. Nach dem klingeln erschien der hausherr und ich sagte ihm meinen vorbereiteten spruch auf: dass das mein erster besuch in einem solchen club sei, dass ich mich gern mal unverbindlich umschauen würde und ich keinesfalls schon wüsste, ob ich bleiben möchte. Selbstverständlich war es einem teil vom mir schon klar wie die sache ausgehen würde, aber mein „sauberes ego“ musste scheinbar noch einen letzten aussichtslosen kampf fechten. Herbert führte mich durch alle räumlichkeiten, erklärte mir den ablauf – soweit planbar – und auch die regeln, die in einem solchen etablissement herrschen. Während seiner ausführungen, die sehr darauf bedacht waren, mir vertrauen einzuflößen, habe ich natürlich die anwesenden herren und damen beäugt. Der club war mitte des nachmittags noch nicht sehr gut besucht. Eine gruppe von leuten saß in der bequemen sitzgruppe in der bar und unterhielt sich über dies und das. Nichts hätte das bild von einer normalen szene im kaffeehaus unterschieden, wären nicht die damen in reizwäsche und die herren in knappen tangas und latexhöschen mit reißverschluss gekleidet gewesen. Ein, zweimal traf sich mein blick mit dem eines single-mannes, der in mein beuteschema passte, und die dauer war immer gerade eine nuance zu lange, sodass mir klar war, dass dies ein potenzieller kandidat für meine phantasien sein könnte.

Wieder zurück in der garderobe fragte mich Herbert nach meinem befinden und ich meinte nur knapp, dass ich ins auto gehen und meine tasche holen würde. So, damit war die sache also besiegelt und die bedenkenträgerin in mir endgültig von meiner hedonistischen seite zum schweigen gebracht worden. Als ich nochmal in die kühle luft hinaustrat wurde mir zum ersten mal bewusst, dass meine wangen glühten und die vorfreude zwischen meinen beinen schon platz gegriffen hatte. Bei jedem schritt schmiegten sich meine vor erregung und erwartung geschwollenen schamlippen bestens befeuchtet gegeneinander. Ein sehr angenehmes gefühl – und ich wollte definitiv mehr davon.

Zurück in der garderobe legte ich meine knallroten spitzendessous an, halterlose strümpfe und eine lange, leicht transparente schwarze weste, um je nach bedarf ver- oder enthüllen und so mit meinen blößen spielen zu können. ‚Raffiniertes luder!‘, dachte ich noch. Ein blick in den spiegel ließ mich selbstbewusste die schultern aufrichten und mit erhobenem kopf auf meinen highheels in die „höhle des löwen“ marschieren.

Nach wenigen schritten sah ich bereits meine „beute“ auf einem hocker sitzen und offenbar auf mein erscheinen warten. „Hi, ich heiße Norbert. Ich hatte schon die befürchtung, dass Du nicht mehr wieder kommst.“ Wir begaben uns an die bar und beschnupperten uns erstmal verbal. Wir hatten unser erstes getränk noch nicht ausgetrunken, da beschlossen wir, es drauf ankommen zu lassen und zogen uns in eines der spielzimmer zurück.

(Die folgenden szenen spielten sich nicht in munderfing ab, was aber der phantasie keine grenzen setzen soll …)

In der ersten angestauten geilheit sind fast übereinander hergefallen. Norbert war ein wahrer glücksgriff und es funktionierte mit uns ad hoc sehr gut. Als der dringendste druck bei beiden abgebaut war, haben wir einen gemeinsamen rundgang durch den club gemacht. Es gab da einen raum, der wie ein beduinenzelt ausgestattet war. In den wänden ringsum waren löcher in verschiedenen höhen angebracht, man konnte also von einem lichtlosen gang aus einfach nur zusehen, seinen schwanz durchstecken und hoffen, dass die damen und herren das dargebotene ergreifen würden oder aber selbst versuchen, mit fingern und händen etwas von dem nackten fleisch im inneren des zeltes zu erhaschen.

Wir blieben dort also einige zeit stehen und gaben uns dem voyeurismus hin. Ein junges pärchen räkelte sich in den kissen und gab, dem gedränge in diesem gang nach scheinbar doch größeren publikum, eine brave nummer zum besten. Versunken in den anblick des muskulösen arsches des jungen, Alphawolfsrudel_handstouchingbody_blackder seine freundin vögelte, fühlte ich in dem stockdunklen gang hände über meinen körper wandern. Der richtung nach zu schließen, waren es Norberts. Er fasste mir von hinten zwischen meine arschbacken, drängte in mein höschen und ich begann nach wenigen bewegungen seiner finger in meiner nassen möse zu stöhnen. Trotz meiner heftiger werdenden erregung war mir bewusst, dass Norbert nicht eine hand in meiner fotze und zwei weitere an meinen brüsten haben konnte. Da spielte also noch jemand mit. Ich konnte rings um mich nichts erkennen, doch durch meine erregte atmung wurden scheinbar mehrere personen rund um uns auf das geschehen aufmerksam und auf einmal schien mir mein körper übersät von händen! Sie waren auf meinen armen, meinem bauch , spielten mit meinen nippeln, kneteten meine arschbacken, finger rauften sich darum, meine brüste aus dem bh zu befreien, sie zu massieren, andere trafen sich in meiner nassen spalte. Ich fühlte lippen an meinem hals knabbern, finger, an denen ich saugte, schwänze, die sich an mich pressten, je einen prügel in meinen händen, die ich wichste. Und das alles passierte bei fast undurchdringlicher dunkelheit! Ich konnte in dem ganzen überwältigenden tumult nicht länger an mich halten und kam mit einer unglaublichen heftigkeit, die einen schwall von mösensaft über die mich von vorne und hinten fickenden hände ergoss.

Alphawolfsrudel_handsonSie ließen aber nicht von mir ab, sondern machten weiter, fickten, fingerten, massierten, streichelten, kniffen, grabschten und überzogen meinen leib mit einem teppich von wollust und erotischer engerie, wie ich sie ähnlich nie vorher gefühlt hatte. Ich war meiner lust, meiner geilheit und ich weiß nicht wie vielen männer- oder frauenhänden ausgeliefert und genoss diesen moment mit jeder faser meines versauten körpers. Ich wollte nur mehr, mehr, mehr und es kam auch lange zeit genau das: mehr orgasmen, mehr mösensaft, mehr eruptionen in hirn und bauch. Irgendwann, ich habe keine ahnung, wie lang das alles gedauert hat, knickten formlich meine beine unter mir weg und ich musste mir ziemlich vehement all die hände vom leib reißen und die flucht antreten. Ich wühlte mich durch all die anonymen körper und verschwand schnell im nächsten raum, begleitet von Norbert, der mich in die arme nahm und mich beruhigend streichelte, damit ich wieder zur atem und einem halbwegs normalen herzrhythmus kam.

Das war eines der geilsten abenteuer, die ich je erlebt hatte! Mir laufen heute noch schauer über den rücken, wenn ich an die szene denke. Später habe ich an der bar versucht, den einen oder anderen zu identifizieren, was mir aber nicht gelang, hatte ich doch keinerlei anhaltspunkte. Ich konnte nur vermuten, wer es war, wenn mich jemand sehr anzüglich anlächelte. Aber das blieb reine spekulation. Ich fürchte nur, ich habe dem armen pärchen in dem beduinenzelt die show gestohlen … 😉

Fotos: unbekannt

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